NewsFixkraft setzt auf "Ohne Gentechnik h...
Fixkraft setzt auf "Ohne Gentechnik h...
Fixkraft setzt auf "Ohne Gentechnik h...
Als erstes österreichisches Futtermittelwerk führt die Fixkraft-Futtermittel GmbH aus Enns für einen Großteil seiner Produkte das Kontrollzeichen "Ohne Gentechnik hergestellt ". Das Futtermittelwerk geht damit nach eigenen Angaben einen in der heimis...
"Wir waren in den letzten Jahren immer schon einer der führenden Anbieter für Futtermittel in kontrolliert gentechnikfreier Qualität und haben für die entsprechenden Produktionschargen, die insbesondere für Milch- und Legehennenbetriebe zum Einsatz kommen, sämtliche Qualitätskontrollen absolviert ", erklärt Fixkraft-Geschäftsführer Rupert Bauinger. "Jetzt stellen auch vermehrt Fleisch produzierende Betriebe auf Gentechnik-freie Fütterung um. Damit ist für uns der Weg klar: Wir setzen auf nicht gentechnisch verändertes Soja für unsere Futtermittel - auch dort, wo es nicht unbedingt verlangt wird. "
Als "Herzeigebetrieb für ganz Österreich " lobte Oberösterreichs Agrarlandesrat Max Hiegelsberger den Ennser Futtermittelhersteller für seinen zukunftsorientierten Schritt. "Oberösterreich steht seit Jahren für gentechnikfreie und unverfälschte Lebensmittel aus bäuerlicher Landwirtschaft. Wir sind stolz darauf, dass es - von der Berglandmilch über das Projekt Iboschwein bis zur Fixkraft - immer wieder oberösterreichische Betriebe sind, die als Pioniere in der Gentechnik-Freiheit auftreten. Die Mehrkosten für diese besondere Qualitätsproduktion müssen den Landwirten aber vom Handel auch abgegolten werden. "
"Der systematische Umstieg der Fixkraft in Richtung vollständiger Gentechnik-Freiheit ist aus vielerlei Gründen ein besonders bemerkenswerter Schritt ", erklärte Markus Schörpf, Obmann der ARGE Gentechnik-frei. "Der Einsatz von gentechnisch verändertem Soja ist nach wie vor eine zentrale Herausforderung für Landwirtschaft und Futtermittelproduktion in Österreich: Von den rund 600.000 t jährlich nach Österreich importierten Soja ist ein großer Teil mit gentechnisch verändertem verunreinigt. Gentechnikfrei produzierende Betriebe nehmen einen erheblichen Mehraufwand bei Rohstoffbeschaffung und Qualitätssicherung auf sich, um speziell bei Soja, aber auch bei allen anderen Futtermittelbestandteilen den eingeschlagenen Weg garantieren zu können. "
2008 habe der Ennser Futtermittellieferant rund EUR 6 Mio. in eine eigene Produktionslinie "Gentechnik-frei " investiert. Bereits im ersten Quartal 2012 wären 73% der Fixkraft-Futtermittel kontrolliert gentechnikfrei. Dieser Anteil soll in der nächsten Zeit systematisch ausgebaut werden. Auch alle anderen Futtermittelbestandteile seien kontrolliert nicht gentechnisch verändert. "Wir setzen damit bewusst und freiwillig einen neuen Qualitätsstandard ", erklärt Bauinger stolz. Das Unternehmen produziert mit 90 Mitarbeitern täglich rund 600 t Qualitätsfuttermittel.
Gemäß den Anforderungen des österreichischen Lebensmittel-Codex enthalten als "Ohne Gentechnik hergestellte " Futtermittel keinerlei gentechnisch veränderte Rohwaren. Auch die Zutaten der Futtermittel müssen den strengen Anforderungen des Lebensmittel-Codex an gentechnikfreie Produktion entsprechen. Die Einhaltung der Richtlinie auf allen Stufen der Produktion wird durch eine unabhängige, staatlich akkreditierte Kontrollstelle überprüft.
Quelle: aiz





