Header

Header

AMA-Gütesiegel künftig mit neuen Soja-Kriterien?

„Das Ergebnis zählt, nicht der Weg dorthin“, so Karin Doppelbauer, NEOS Landwirtschaftssprecherin, über ihren am 4. Mai 2021 im Landwirtschaftsausschuss angenommen Antrag. Bei der Abstimmung hatten die Regierungsparteien für den Antrag von Karin Doppelbauer, in der Annahme es handle sich um ihren eigenen, gestimmt.
 „Obwohl das AMA Gütesiegel mit der nachvollziehbaren Herkunft seiner Produkte wirbt, können Konsumenten beim Griff zum Schnitzel mit dem rot-weiß-roten Gütesiegel nicht darauf vertrauen, dass dieses kein gentechnisch verändertes, südamerikanisches Soja beinhält“, so Karin Doppelbauer. Es sei daher dringend notwendig, dass die Vergabe des AMA Gütesiegel angepasst werde. „Produkte, welche in Aufzucht und Produktion nicht-europäisches Eiweißfutter beinhalten, sollen durch meinen Antrag nicht mehr mit dem AMA Gütesiegel ausgezeichnet werden“, fordert Doppelbauer.
Doppelbauer zähle auch in den nun bevorstehenden Verhandlungen des Antrages im Nationalrat auf die Unterstützung der Regierungsparteien. „Ich setze mich seit Langem für eine nachhaltige Sojaproduktion innerhalb der Europäischen Union ein und poche auch weiterhin auf die Umsetzung einer nationalen Eiweißstrategie. Der angenommene Antrag ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Ministerin Köstinger muss endlich in’s Tun kommen“, so Doppelbauer abschließend.

Der Beitrag AMA-Gütesiegel künftig mit neuen Soja-Kriterien? erschien zuerst auf Blick ins Land.