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Apfelernte trifft auf Saisonierlücke

Um weiterhin den Bedarf an heimischen Äpfeln decken zu können, bedarf es unbedingt  mehr Saisonarbeiter. Viele Obstbaubetriebe kämpfen mit einem Mangel an Arbeitskräften, besonders zu Saisonspitzen. Abhilfe schaffen kann hier die erleichterte Zulassung von Saisonarbeitskräften aus Drittstaaten durch die Einführung einer Stammsaisonier-Regelung.

“Die jährliche Höchstzahl für Saisoniers und Erntehelfer soll entfallen. Für unseren Obstbau wird damit wieder mehr Rechts- und Planungssicherheit geschaffen. Das ist eine wichtige Maßnahme, um weiterhin Äpfel ernten zu können“, so Bauernbund-Präsident Georg Strasser. Arbeitsminister Martin Kocher hat dazu eine Gesetzesnovelle in Begutachtung geschickt, die demnächst im Ministerrat behandelt werden soll. „Der heimische Apfelbau muss höchste Sozial-, Produktions- und Umweltstandards einhalten, das spiegelt sich auch im Preis von Äpfeln aus Österreich wieder. Österreichs Apfelbauern sind deshalb einem harten Preiskampf mit Import-Obst ausgesetzt. Wer zum österreichischen Apfel greift, sichert Arbeitsplätze in den Regionen“ so Strasser.

Bauernbund-Direktor Norbert Totschnig: „Steigern wir den Konsum von heimischen Äpfeln, tun wir nicht nur unserer Gesundheit Gutes, sondern stärken auch die heimische Wertschöpfung und ermöglichen den Apfelbauern ein faires Einkommen. Wer zum regionalen Apfel greift, schützt zudem das Klima. Ein heimischer Apfel legt im Schnitt 100 km zurück, einer aus Südamerika über 9.000 km.“

Der Beitrag Apfelernte trifft auf Saisonierlücke erschien zuerst auf Blick ins Land.