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Bundesforste bilanzieren über Erwartung

 

Trotz herausfordernder Rahmenbedingungen konnte die Österreichische Bundesforste AG (ÖBf AG) das Geschäftsjahr 2020 mit einem sehr guten Ergebnis abschließen. Die Konzernbetriebsleistung kam mit 227,1 Mio. Euro um 2,1 % über dem Vorjahr (222,4 Mio.) zu liegen, während der Gewinn vor Steuern (Konzern-EBT) um 29,1 % von 13,4 Mio. auf 17,3 Mio. Euro kräftig anstieg. Auch das EBITDA lag mit 30,1 Mio. Euro deutlich über dem Vorjahreswert (24,4 Mio.) ebenso wie das EBIT, das mit 17,9 Mio. Euro ein Plus von 35,6 % (2019: 13,2 Mio.) aufweist. „Die Auswirkungen der Corona-Pandemie und des Klimawandels sorgten 2020 für enorme Verwerfungen auf dem Holzmarkt. Der Rohstoffpreis sank auf ein Zehn-Jahres-Tief, während die Klimawandelkosten auf ein historisches Hoch stiegen. Darüber hinaus führten Rekordimporte und enorme Schadholzmengen zu einer Überlastung des Marktes“, fasst Rudolf Freidhager, Vorstand für Forstwirtschaft und Naturschutz, das Geschäftsjahr anlässlich der Bilanz-Präsentation zusammen. „Trotz der Doppelmühle aus Corona und Klimawandel liegt das Ergebnis deutlich über den Erwartungen. Alle nicht-forstlichen Bereiche sind sogar teils deutlich gewachsen. Dank der Diversifizierung in unterschiedliche Geschäftsbereiche und guter Steuerung haben sich die Österreichischen Bundesforste auch in einem der schwierigsten Wirtschaftsjahre der letzten Jahrzehnte als krisensicheres Unternehmen bewährt. Damit sind wir eines der ganz wenigen staatlichen Forstunternehmen in Zentraleuropa, das 2020 ein deutlich positives Jahresergebnis vorweisen kann“, resümiert Georg Schöppl, Vorstand für Finanzen und Immobilien.

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