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Göweil geht an die Grenze

Göweil expandiert und errichtet einen zweiten Produktionsstandort im INKOBA-Gebiet in Rainbach im Mühlkreis. Auf der 4,3 ha großen Fläche entsteht ein Komplex aus einer Lackieranlage, Montagehalle und Versandhalle mit einer Gesamtfläche von 15.500 m². Im 2.100 m² großen Sozialgebäude ist neben Büroräumlichkeiten und Aufenthaltsräumen auch eine Betriebskantine integriert.
In dieser ersten Ausbaustufe investiert Göweil insgesamt 22 Mio. Euro. Der Landmaschinenhersteller möchte die Fertigung einzelner Produkte auf den neuen Standort verlegen und bis zu 150 moderne Arbeitsplätze in der Region schaffen. Im Herbst 2021 soll das neue Werk in Betrieb genommen werden.
Der Spatenstich für den neuen Standort erfolgte am 05. Juni, die Bauarbeiten sind jedoch bereits seit April in vollem Gange. Der offizielle Spatenstich wurde nun aufgrund der Corona-Krise etwas verspätet nachgeholt.
Seit 1988 ist Göweil Hersteller von Ballenpress- & Wickeltechnik und beschäftigt mittlerweile 214 Mitarbeiter in ganz Europa, der Großteil davon ist am Hauptsitz in Kirchschlag b. Linz tätig. „Firmengröße, Verkaufszahlen und Produktsortiment haben sich in den letzten 30 Jahren rasant entwickelt. Das Werk in Kirchschlag platzt mittlerweile aus allen Nähten, die Erweiterungsmöglichkeiten sind ausgeschöpft.
Dennoch wollten wir in der Region bleiben und haben uns 2017 für den Ankauf des Betriebsgebietes in Rainbach im Mühlkreis entschieden“, so der Geschäftsführer Herbert Göweil.
Die Exportquote des Unternehmens liegt bei über 85 %, die Produkte sind mittlerweile weltweit im Einsatz. Erst vergangenen Herbst hat das Unternehmen seine neue Press-Wickelkombination G-1 F125 Kombi präsentiert und die Press-Wickeltechnik aufs Neue revolutioniert, innerhalb weniger Tage war die gesamte Serie ausverkauft. Außerdem ist Göweil Vorreiter im boomenden Hanf-Business. Die Gewinnung des wertvollen CBD-Rohstoffes ist ein aufstrebender Markt. Göweil bietet hier Lösungen für zwei verschiedene Erntemethoden.

Der Beitrag Göweil geht an die Grenze erschien zuerst auf Blick ins Land.