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Landjugend trainiert ihre Spitzenkräfte

 

23 TeilnehmerInnen schließen die anspruchsvolle Bildungsmaßnahme für eine professionelle Funktionärstätigkeit auf Bezirks- oder Landesebene der Landjugend ab. Der auf ZAQ-zertifizierte Lehrgang umfasst vier Module zu den Themen Selbstvertrauen und Moderation, Konfliktmanagement und Motivation sowie Projektmanagement und erreicht seinen Höhepunkt in der eigenständigen Umsetzung einer selbst erdachten Projektidee.

Die fachliche Weiterbildung durch Top-Trainer in 132 Übungseinheiten wird durch einen persönlichen Erfahrungsschatz für jede(n) der engagierten TeilnehmerInnen zusätzlich aufgewertet und bereichert die Landjugendarbeit in nachhaltiger Weise. “Beim diesjährigen Lehrgang standen die Teilnehmer vor ganz neuen Herausforderungen. Wegen der derzeitigen Situation war einmal mehr Improvisation und Flexibilität bei den Projekten gefragt. Die Landjugend Spitzenfunktionär bewiesen Zeitgeist wie auch Kreativität und konnten, mit neu erlernten Tools rund um Projektmanagement, Teambuilding und Krisenmanagement, erfolgreich die Projektpräsentationen abschließen. Wir sind stolz auf die Teilnehmer und hoffen, dass sie mit einem guten Gefühl auf die gesammelten Erfahrungen, geschlossenen Freundschaften und einen für sie erfolgreichen Lehrgang zurückblicken können”, ist Marianne Mikusch, Landjugend-Bundesleiterin Stv., begeistert. Sinnvolle Projekte bereichern den ländlichen Raum “Was gibt es Schöneres, als sich in einer Gruppe voller motivierter junger Menschen weiterzubilden und dabei noch Spaß zu haben?

Die Ausbildung zum Landjugend-Spitzenfunktionär bietet eine einzigartige Möglichkeit, in bester Betreuung ein Projekt zu entwickeln, durchzuführen und selbst daran zu wachsen. Im Team gehen die schwersten Arbeiten leicht von der Hand, wo nebenbei auch Freundschaften fürs Leben entstehen”, schildert Christian Esterl aus der Steiermark und Absolvent des Lehrgangs Landjugend Spitzenfunktionär 2020. In seinem entwickelten Projekt hat er das 70-jährige Bestehen der Landjugend im Bezirk Murau aufgegriffen. Um diesen eindrucksvollen Zeitabschnitt entsprechend zu würdigen, wurden Geschichten aus den vergangenen sieben Jahrzehnten zusammengetragen und online präsentiert. Zusätzlich hat die Lebenshilfe Murau Bilder und Zeichnungen von besonderen Orten aus dem Bezirk gefertigt und gemeinsam mit dem Stadtarchivar Wolfgang Wieland beschrieben. Historie soll damit in kurzweiliger und moderner Art und Weise junge Leute begeistern. Darüber hinaus ist das Projekt gleichzeitig der Startschuss für die gleichnamige Bezirkschronik, die in Buchform erscheinen soll.

Ein besonderes Projekt, das heuer im Zuge der Spitzenfunktionärsausbildung ins Leben gerufen wurde, ist die Errichtung des “Heid und Hödi Erlebnispfads: Laufa & Lärna met dr Landjugend Montafon” von Philipp Mattle, Mitglied der Landjugend Montafon. Hintergrund war die Gewinnung neuer Mitglieder auch in Zeiten von Corona und „Social Distancing“. Dazu wurde ein Erlebnispfad zum Thema Landwirtschaft und Landjugend mit neun Stationen und jeweils einem Info-, Spiele- und Rätselteil errichtet. Nach Absolvierung aller Stationen ergab sich am Ende ein Lösungswort, das zur Teilnahme am Gewinnspiel berechtigte.

Nach erfolgreicher Absolvierung des Lehrgangs erhalten die Teilnehmer ein von der auf ZAQ-Zertifizierungsstelle ausgestelltes Zertifikat, das vom für Jugendangelegenheiten zuständigen Bundesministerium, allen Landesjugendreferaten Österreichs und dem Amt für Jugendarbeit Südtirol als qualifizierte berufliche Weiterbildung anerkannt wird.

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