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LFS Obersiebenbrunn macht ganz auf bio

 

 

Die biologische Landwirtschaft in Österreich konnte vor allem in den letzten Jahren einen deutlichen Wachstumsschub erzielen. Auch die Landwirtschaftliche Fachschule (LFS) Obersiebenbrunn hat sich seit diesem Jahr ganz der ökologischen Wirtschaftsweise verschrieben und hält nun Bio-Ochsen auf der Weide.

„Die biologische Produktion stellt für viele Betriebe in Österreich eine attraktive Alternative dar. Gerade für Familienbetriebe mit Direktvermarktung ist das eine Einkommenschance. Da sich immer mehr Bauernhöfe für den Bio-Einstieg entscheiden, gilt es die bäuerliche Jugend mit der biologischen Landwirtschaft vertraut zu machen“, betont Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister. „Die Fachschule Obersiebenbrunn setzt mit der Haltung von Bio-Ochsen einen wichtigen Schritt und nimmt damit eine Vorreiterrolle in der Region Marchfeld und darüber hinaus ein“, so Teschl-Hofmeister.

„Für die artgerechte Haltung ist der Auslauf der Tiere von entscheidender Bedeutung. Die Ochsen sind vom Frühjahr bis zum Herbst auf der großen Weide und können ihrem natürlichen Bewegungsdrang jederzeit freien Lauf lassen“, betont Direktor Gerhard Breuer. „Zudem werden die Rinder hauptsächlich mit Gras und Heu gefüttert. Dies hat zwar ein langsameres Wachstum zu Folge, aber die Fleischqualität steigt dadurch. Charakteristisch ist das feinfasrige und marmorierte Fleisch mit einem hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren. Daher ist die Nachfrage nach Bio-Fleisch sehr groß“, so Breuer.

Derzeit werden 22 Prozent der Rinder biologisch gehalten, was in etwa dem 20-prozentigen Anteil der Biobetriebe entspricht. Mit den knapp 23.500 landwirtschaftlichen Biobetrieben ist Österreich Spitzenreiter in Europa.

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