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Lidl ist Spitze bei regionalem Beerenangebot

Heimische Beeren haben jetzt Saison. Folglich wäre zu erwarten, dass die Regale in den Supermärkten weitgehend mit Beeren – Heidelbeeren, Johannisbeeren und Himbeeren – aus Österreich bestückt sind. „Das aktuelle Angebot an heimischen Beeren in den Regalen ist aber unbefriedigend. Es könnten erheblich mehr sein“, sagt der Direktor der Landwirtschaftskammer (LK) Steiermark Werner Brugner und betont: „Beeren müssen nicht fliegen. Unsere Obstbauern können die Bevölkerung in der Saison ausreichend damit versorgen.“ Die große positive Überraschung des Store-Checks der Landwirtschaftskammer: Der Diskonter Lidl bietet ausschließlich heimische Beeren an. Ein Vorbild für alle Supermärkte.
Auf 60% der Regalplätze fanden sich Himbeeren aus Marokko, Portugal, Spanien, Italien, Deutschland oder Serbien. Nur auf 40% der Regalflächen waren heimische vertreten.
Etwa drei Viertel der Regalplätze sind mit heimischen Premium-Heidelbeeren bestückt, auch Bio-Heidelbeeren sind zu finden.
Bemerkenswert ist, dass die Handelsketten kaum heimische Brombeeren und Stachelbeeren im Sortiment haben. Das geringe heimische Angebot hängt mit dem dramatischen Preisdruck der vergangenen Jahre zusammen
Überprüft haben die Store-Checker der Landwirtschaftskammer 36 Supermarkt-Filialen auf die Herkunft von Himbeeren, Heidelbeeren, Johannisbeeren sowie Stachelbeeren und Brombeeren. Der Store-Check erfolgte Mitte Juli.
91% der Österreicher sind der Auffassung, dass die heimische Landwirtschaft systemrelevant ist. 85% sagen, dass heimische Lebensmittel in Krisenzeiten besser verfügbar sind und generell strenger kontrolliert werden. Diese brandaktuelle repräsentative Studie hat das Institut für Marketing und Innovation der Universität für Bodenkultur im Auftrag der Österreichischen Hagelversicherung durchgeführt.

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