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Nahrungsmittelpreise dämpften Juli-Inflation

Die österreichische Inflationsrate lag im Juli 2021 laut Statistik Austria bei 2,9% . Während sich Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke weiterhin als preisstabil zeigten, nahmen die Ausgaben in der Kategorie Verkehr stark zu.Der Verkehr war stärkster Preistreiber im Jahresabstand. Ausschlaggebend dafür war die Preisentwicklung der Flugtickets (+23,6%). Bei den Treibstoffen zeigte sich hingegen ein fast unverändert starker Preisauftrieb (+21,6%).

Die Haushaltsenergiepreise stiegen im Mittel um 7,1%. Dazu trugen Teuerungen für Heizöl (+28,2%) sowie für Strom (+5,3%) bei. Die Preise für Gas legten um 4,5% zu,  jene für feste Brennstoffe um 1,7%.

Nahrungsmittel verteuerten sich im Juli insgesamt nur um 0,1%. Die Preise für Gemüse stiegen dabei um 2,8%, jene für Brot und Getreideerzeugnisse um 0,7% sowie jene für Fleisch um 0,3%. Milch, Käse und Eier verbilligten sich dem gegenüber im Mittel um 1,8%, Obst kostete um 1% weniger als vor einem Jahr.

Für einen Miniwarenkorb, der einen wöchentlichen Einkauf abbildet und neben Nahrungsmitteln und Dienstleistungen auch Treibstoffe enthält, musste im Jahresabstand um 6,1% mehr gezahlt werden.

Die harmonisierte, auf europäischer Ebene vergleichbare Inflationsrate betrug im Juli in Österreich 2,8%. In den Ländern des Euroraumes ist die harmonisierte Inflationsrate im Schnitt auf 2,2% gestiegen und in der gesamten EU auf 2,5%.

Der Beitrag Nahrungsmittelpreise dämpften Juli-Inflation erschien zuerst auf Blick ins Land.