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Waldviertler Gerste im Zwettler Bier

 

Regionale Produkte liegen bei Konsumentinnen und Konsumenten im Trend – daher setzen immer mehr Produzenten auf dieses Thema. „Wir verwenden immer schon – also seit mehr als 300 Jahren – Brauzutaten aus der Region. Nicht etwa, weil es gut für unser Marketing ist, sondern weil wir daran glauben, dass Beschaffungs- und Absatzmarkt identisch und die gesamte Region Teil des Erfolges sein sollte. Nachhaltigkeit ist als Wert in unserer Unternehmenskultur fix verankert. Das ist mittlerweile nicht nur wirtschaftlich und moralisch ein Gebot der Stunde, sondern entspricht dem Wunsch der Konsumenten“, weiß Mag. Karl Schwarz, der die Brauerei Zwettl in der fünften Generation führt. Daher forciert die Waldviertler Traditionsbrauerei bewusst rot-weiß-rote Rohstoffe, verarbeitet so gut wie ausschließlich heimische Grundstoffe und betreibt de-facto-Vertragslandwirtschaft bei Braugerste und Hopfen. In diesen Tagen ernteten rund hundert Landwirte im Bezirk Waidhofen an der Thaya Gerste für Zwettler und dürfen sich im Zuge der Partnerschaft über einen „Waldviertel-Bonus“ freuen. Die Brauerei verarbeitet heuer rund 2.000 Tonnen Waldviertler Braugerste der Sorten Avus und Scala: Für ein Krügerl Bier benötigt man 100 Gramm Braugerste.

Der Beitrag Waldviertler Gerste im Zwettler Bier erschien zuerst auf Blick ins Land.