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Projektwoche zum Schutz von Bergwald

Vom 19. – 25. September 2021 findet auch wieder das Bergwaldprojekt „Höttinger Alm“ statt. Es wird vom Österreichischen Alpenverein in Kooperation mit der Stadt Innsbruck, dem Landesforstdienst und dem Tiroler Forstverein organisiert.

Das Einsatzgebiet Höttinger Alm liegt direkt auf der Nordkette oberhalb von Innsbruck auf rund 1.500 Metern. Bis knapp über 1.900 m hinauf reicht der oft überalte Bergwald. Der Großteil davon schützt die Stadt Innsbruck direkt vor Muren und Lawinen und auch seinen eigenen Standort vor Erosion. Das Amt für Forst und Natur der Stadt Innsbruck versucht daher, diesen Schutzwald zu stärken und in einem funktionstüchtigen Zustand zu erhalten. Bei dieser Aufgabe helfen zwölf Freiwillige aus Österreich, Deutschland und Polen eine Woche lang mit viel Engagement. „Es ist ein gutes Gefühl, seine Freizeit sinnvoll zu nutzen und einen Beitrag für einen stabilen Bergwald zu leisten“ meint Theresa (21) aus Deutschland.

Förster Florian Jäger sieht die Bergwaldprojektwoche als fixen Bestandteil seiner Arbeit in den Wäldern Innsbrucks. Unter seiner fachkundigen Anleitung wird aufgeforstet und Erosionssicherung sowie Dickungspflege im steilen und hoch gelegenen Gelände durchgeführt. Untergebracht sind die Freiwilligen in der Jungschützen-Hütte unmittelbar neben der Höttinger Alm. Kost und Logis werden von der Stadt Innsbruck übernommen. Vzbgm. Mag. Anzengruber meint: „Die Sicherung der Schutzfunktion ist für die Stadt von besonderer Bedeutung und daher danke ich den Freiwilligen für ihren Einsatz und werde die Bergwaldprojektwoche auch künftig tatkräftig unterstützen.“

 

Der Beitrag Projektwoche zum Schutz von Bergwald erschien zuerst auf Blick ins Land.